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Generalsanierung der Realschule Obergünzburg ist abgeschlossen

Festakt zur Eröffnung - 15 Millionen Euro: So viel hat der Landkreis Ostallgäu in die Sanierung der Realschule Obergünzburg investiert. Damit ist die Baumaßnahme die größte Schulsanierung, die der Landkreis jemals umgesetzt hat. Die Eröffnung der erneuerten und erweiterten Schule haben Landkreis, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nun gemeinsam mit geladenen Gästen im Rahmen eines Schulfestes inklusive Festakt gefeiert.

Bildung im Landkreis besonders wichtig

In ihrer Festrede betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker, wie wichtig dem Landkreis Ostallgäu die Bildung ist. Um für Bildung den richtigen Rahmen zu schaffen, müsse man investieren. "Wir haben bewiesen, dass wir nicht nur reden, sondern durch Handeln die Verantwortung für unsere Bildungslandschaft übernehmen", sagte Zinnecker weiter. "Wir haben diese Aufgabe gemeinsam mit der Schulfamilie und den beteiligten Unternehmen angenommen und gemeistert."

"Die Mühen haben sich gelohnt"

Schuldirektor Stefan Zillenbiller betonte in seiner Begrüßung, dass es nicht einfach gewesen sei, den Schulbetrieb in den vergangenen Jahren bestmöglich aufrechtzuerhalten. Aber "die Mühen haben sich sichtlich gelohnt". Man habe heute ein zeitgemäßes, ausreichend dimensioniertes Schulgebäude, das Spaß am Lernen und Lehren mache. Briefe für die Nachwelt Anschließend standen Grußworte des Ministerialbeauftragten Bernhard Buchhorn und von Architekt Thomas Meusburger und das Befüllen eines Zeittresors auf dem Programm. "Die Schreiben, Bilder und weiteren Gegenstände sind für die Nachwelt gedacht. Der Tresor wird im Schulgebäude ausgestellt und soll erst in ferner Zukunft wieder geöffnet werden"?, erklärt Zillenbiller. Hinterlegt wurde auch die aktuelle Tageszeitung, Fotos des Gebäudes und ein Brief von Landrätin Zinnecker. In dem schreibt sie: "Ich hoffe sehr, dass alle Schüler/innen und Lehrer/innen mit unseren Umbaumaßnahmen von damals zufrieden sind. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium und der gesamten Schulfamilie weiterhin viel Erfolg an dieser schönen Schule."

Was gemacht wurde

In zwei Bauabschnitten wurden sowohl der Altbau aus dem Jahr 1953 als auch die Erweiterungsbauten aus den Jahren 1977 und 1989 ertüchtigt beziehungsweise erweitert. "Unsere Generalsanierung hat das komplette Gebäude berücksichtigt", sagte Zinnecker. Zu den Baumaßnahmen zählten unter anderem die Fassadendämmung, der Austausch der Fenster und der Einbau einer Lüftungsanlage. Außerdem wurden die Klassenzimmer saniert und der Pausenhof erneuert. Die Hauptnutzfläche wurde durch die Generalsanierung von rund 3400 Quadratmetern auf über 4100 Quadratmeter erhöht. Die Realschule Obergünzburg sei laut Zinnecker nun "eine moderne und schöne Schule, die beste Rahmenbedingungen für den Lernerfolg bietet". Die Landrätin bedankte sich außerdem bei allen Beteiligten für den Einsatz, die Kreativität und die Ausdauer. "Gemeinsam haben wir Besonderes geschaffen".

Beginn der Bauarbeiten 2018

Gründe für die Generalsanierung waren ein erhöhter Platzbedarf sowie die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung. Nachdem sich der Landkreis 2013 zum ersten Mal konkret mit einer Erweiterung der Realschule beschäftigt hatte, hat der Kreisausschuss den Beschluss gefasst, die Maßnahme ins Investitionsprogramm aufzunehmen. Anschließend wurde mit den Bauplanungen begonnen und die Förderung bei der Regierung von Schwaben beantragt. Am 30. September 2016 stimmte der Kreisausschuss dem Entwurf der Architekten zu. Beginn der Baumaßnahmen war am 25. Juni 2018.

Stau nach Unfall auf A96 bei Buchloe

Verkehr wird umgeleitet - Am Donnerstagabend sind drei Fahrzeuge auf der A96 zwischen Buchloe und Landsberg miteinander kollidiert und haben für einen massiven Stau gesorgt. Die Feuerwehr musste den Verkehr umleiten, es kam zu längeren Staus.  Weitere Informationen folgen. 

Keime im Trinkwasser: Bürgerinnen und Bürger müssen Wasser in Friesenried abkochen

Sicherheitsmaßnahme - Am Donnerstag hat die Gemeinde Friesenried in einer Abkochanordnung die Bürgerinnen und Bürger zum Abkochen von Trinkwasser aufgerufen. Laut einem Schreiben der Gemeinde sind im Trinkwasser "coliforme Keime" nachgewiesen worden. Um eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen darf das Trinkwasser nur noch abgekocht verwendet werden. Hinweise auf eine fäkale Verunreinigung sollen allerdings noch nicht vorliegen. Die Gemeinde untersucht aktuell die Ursachen. Die Haushalte, die an die Kaufbeurer Wasserversorgung angeschlossen sind, seien laut Schreiben nicht davon betroffen.

Alarm wegen Gasgeruch: Feuerwehr muss Haus in Günzach evakuieren

Mitarbeiterin von Sozialdienst alarmiert Feuerwehr - Am Mittwochabend gegen 20:40 Uhr, hat im Günzacher Ortsteil Immenthal die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes die Feuerwehr gerufen, als sie Gasgeruch in einem Anwesen bemerkt hatte. Die Feuerwehr stellte nach Eintreffen ebenfalls Gasgeruch fest. Die durchgeführten Messungen verliefen jedoch negativ.

Gas war nicht gesundheitsschädlich

Nach einer kurzen Belüftung des Gebäudes war der Gasgeruch verschwunden. Der Bewohner wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst versorgt, doch offenbar war das Gas der Polizei zufolge nicht gesundheitsschädlich. Es bestand auch keine Gefahr für umliegende Gebäude. Die Hauptstraße durch Immenthal, musste für die Feuerwehrarbeiten kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Es entstanden keine Personen- oder Sachschäden.

Feuerwehr rettet Katze von Hausdach in Neugablonz

Der Klassiker - Am Mittwochabend, gegen 23:00 Uhr musste die Feuerwehr in Neugablonz eine Katze aus einer misslichen Lage befreien. Das Tier saß auf einem Hausdach im Eichenmähderweg fest. Weil das Gebäude nicht bewohnt war und die Polizei an die Katze nicht rankam, rief sie die Feuerwehr zu Hilfe. 

Einstündiger Rettungseinsatz

Nach einer circa einstündigen Rettungsmission konnte die Feuerwehr die Katze schließlich vom Hausdach retten. Laut Polizeimeldung blieb sie unverletzt. (PI Kaufbeuren)

Leiter rutscht weg: Bauhof-Mitarbeiter in Buchloe nach Sturz verletzt

Arbeitsunfall - Am Mittwochmorgen stieg ein 48-jähriger Mitarbeiter des Buchloer Bauhofs auf eine Leiter, um etwas vom Hochregal zu holen. Wegen des feuchten Bodens rutschte die Leiter nach hinten weg und der Mann stürzte auf den Boden.

Beinverletzung

Dabei fiel er auf eine Betonkante und verletzte sich schwer am Bein. Ein Rettungsdienst brachte den 48-Jährigen zur Behandlung ins Krankenhaus.

Enkeltrick in Buchloe und Jengen: Täter versuchen zwei Seniorinnen reinzulegen

Bankmitarbeiter reagiert rechtzeitig - Gleich zweimal versuchten unbekannte Täter mit einer weit verbreiteten Betrugsmasche über einen bekannten Messengerdienst, zwei 66- und 67-jährige Opfer in Jengen und Buchloe zu einer Geldüberweisung zu bewegen.

Altbekannte Masche

In beiden Fällen gab die angebliche "Tochter" eine Notlage wegen eines neuen Handys vor. Wegen angeblicher Probleme mit dem Onlinebanking bat sie außerdem um eine kurzfristige Überweisung.

67-Jährige fällt auf Betrug rein

Die 66-Jährige durchschaute den versuchten Betrug sofort, die 67-Jährige überwies zunächst 3.000 Euro auf das Täterkonto. Glücklicherweise erkannte der Bankmitarbeiter die Betrugsmasche und konnte die Überweisung wieder rückgängig machen. Die Polizei ermittelt.

Trotz starker Leistung - ESV Kaufbeuren verliert auswärts in der Overtime

DEL2 - Eishockey - Für den ESV Kaufbeuren stand am Dienstagabend ein vorgezogenes Auswärtsspiel vom 18. Spieltag bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm. Die Joker mussten dabei weiter verletzungsbedingt auf Fabian Koziol und Yannik Burghart verzichten. Für den Kooperationspartner EV Füssen in der Oberliga Süd waren derweil die zum ESVK Kader gehörenden Stürmer Max Hops und Leon Sivic sowie Verteidiger Fabian Nifosi im Einsatz. Im Tor der Wertachstädter stand Daniel Fießinger.

Erstes Drittel: Geordnete Defensiven

Das Spiel brauchte dann gute acht Minuten bis es in Schwung kam. Der ESVK ließ dabei bereits nach zwei Spielminuten ein erstes Powerplay ungenutzt liegen. Nicht nur in der Anfangsphase war hier heute Abend aber zu sehen, dass zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die sehr viel Wert auf eine geordnete Defensive legen. Die erste ganz dicke Chance auf einen Treffer hatte in der achten Spielminute Alexander Thiel. Der Kaufbeurer Verteidiger tankte sich nach einem Pass von Max Oswald durch die Defensivreihen der Eislöwen und scheiterte mit seinem Torabschluss an der Schulter von Torhüter Jannick Schwendener. Ein weiterer schneller Angriff der Joker brachte nach elf Minuten Joey Lewis in eine gute Schussposition, seinen Abschluss konnte Janick Schwendener zuerst parieren, im Nachschussversuch wurde Jere Laaksonen dann regelwidrig gestoppt und die Kaufbeurer hatten erneut im Powerplay die Chance auf einen ersten Treffer. Die besten Möglichkeiten hatte dabei zwei Mal Markus Lillich, der einmal mit einen Direktschuss ganz knapp verzog und kurze Zeit später am starken Janick Schwendener im Tor der Eislöwen scheiterte. Die Dresdner hatten dann durch Jussi Petersen in der 13. Spielminute einen ersten richtig gefährlichen Torschuss, welchen ESVK Torhüter Daniel Fießinger aber mit der Maske abwehren konnte. Direkt nach dem anschließenden Bully, hatten die Eislöwen durch Vladislav Filin und Philipp Kuhnekath zwei größere Chancen, aber Daniel Fießinger war zu Stelle. Die Joker waren in der Folge die aktivere und auch optisch wohl überlegene Mannschaft, schaffte es dabei aber leider nicht, richtig gefährlich vor das Tor der Eislöwen zu kommen. Die Dresdner standen in der Defensive wie die Kaufbeurer ebenfalls sehr stabil, einen kleineren Fehler der Eislöwen hätte dann in Spielminute 15 Jere Laaksonen zum Führungstreffer des ESVK nutzen können, aber auch hier war Dresden Schlussmann Janick Schwendener wieder nicht zu überwinden. Kurz vor der Pause versuchte es Jacob Lagacé noch mit einen Schlagschuss von der Außenposition, aber den Versuch des Kanadiers fischte Dresdens Torhüter sicher herunter. So ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause.

Zweites Drittel: Lausitzer Füchse mit Führungstreffer

Auch im zweiten Drittel dauerte es wieder ein gute Zeitlang bis sich einer der beiden Mannschaften eine gute Torchance erspielen konnte. Eislöwe Philipp Kuhnekath hatte in der 28. Spielminute bei einem Konter zwei Schussmöglichkeiten. Er scheiterte dabei aber sowohl mit seinen Torschuss wie mit dem Nachschuss an Daniel Fießinger. Zwei Minuten später hatten die Dresdner dann nach einen Fehler in der Kaufbeurer Hintermannschaft nochmals zwei gute Torabschlüsse, fingen sich aber im Gegenzug einen Alleingang von John Lammers ein. Der Top-Scorer der Joker brachte die Scheibe aber nicht an Janick Schwendener vorbei. Die Eislöwen hatten in Person von Vladislav Filin in der 31. Spielminute bei einem Konter ebenfalls eine große Chance, aber Daniel Fießinger entschärfte den Schuss des Eislöwen Stürmers noch gerade so. Als die Joker in der 33. Minute durch Florian Thomas, der nach einen Pass von Philipp Bidoul frei vor dem Tor an Janick Schwendener zwei mal scheiterte, gingen die Hausherren im Gegenzug mit 1:0 in Führung. David Suvanto zog dabei, mit einer Körpertäuschung, von seitlich von der blauen Linie kommend, vor das Tor und traf mit einem platzierten und harten Handgelenkschuss genau unter die Torlatte. Die Sachsen markierten somit den ersten Treffer des Abends. Der ESVK versuchte sofort zu antworten, schaffte es aber trotz vieler Aktionen in der Offensive aber nicht richtig gefährlich vor das Tor der Eislöwen. Auch ihr drittes Powerplay an diesem Abend ließen die Allgäuer dann gegen stark verteidigende Sachsen leider wieder ungenutzt liegen. Danach ging es für die beiden Mannschaften auch in die zweiten Pause.

Schlussdrittel: Joker mit all-in erfolgreich

Der Schlussabschnitt war dann weiter sehr schnell und sehr intensiv geführt. Die Allgäuer kamen dabei ein wenig besser aus der Kabine und Max Oswald hätte nach einem feinen Solo fast den schnellen Ausgleich erzielen können, sein Schuss aber landete mit Hilfe des sehr starken Janick Schwendener leider nur an der Latte. Im anschließenden Wechsel hatte die erste Reihe der Joker um Top-Scorer John Lammers drei gute Chancen auf den ersten Treffer für die Rotgelben, aber Goalie Janick Schwendener und die vielbeinige Abwehr der Eislöwen hatten etwas dagegen. Ein Powerplay der Hausherren nach 45 Minuten verteidigten die Kaufbeurer sehr gut und die beste Chance der Sachsen durch Johan Porsberger entschärfte der erneut bärenstarke Daniel Fießinger. Die Eislöwen hatten nach Ablauf der Strafe gegen die Joker dann wieder etwas mehr vom Spiel. Der ESVK wirkte für ein paar Minuten etwas müde bzw. fahrig und ließ dabei ein paar zu viele Chancen der Gastgeber zu. Daniel Fießinger rettete dabei zwei Mal in höchster Not gegen Adam Kiedewicz und Tom Knobloch sowie später auch noch gegen den sehr auffälligen Vladislav Filin. Damit hielt Daniel Fießinger seine Mannschaft in dieser Phase weiter im Spiel. Die Wertachstädter bliesen dann gut fünf Minuten vor dem Ende zur Schlussoffensive und hatten dabei auch ein paar gute Torabschlüsse, unter anderem von Markus Lillich und Tomas Schmidt. Gute zwei Minuten vor dem Ende nahm ESVK Trainer Marko Raita dann seinen Torhüter vom Eis und ging mit sechs gegen fünf Feldspielern agierend "all-in". Dies sollte belohnt werden. Sebastian Gorcik konnte einen Befreiungsversuch der Eislöwen abfangen, legte die Scheibe blitzschnell zum am langen Pfosten lauernden Joey Lewis und dieser hämmerte die Scheibe mit einem Direktschuss zum 1:1 Ausgleichstreffer in die Maschen.

Niederlage in der Overtime

In der anschließenden Overtime hatten beide Mannschaften je eine gute Chance aufzuweisen, ehe Tomas Andres einen Fehler der Joker in der eigenen Zone zum Siegtreffer ausnutzen konnte. Insgesamt zeigten die Joker aber wiederum eine starke Auswärtspartie und belohnte sich mit dem Treffer in der Schlussminute eben noch für ihren hohen Aufwand. Für den ESVK geht es am Freitag bereits mit einem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse weiter. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind dabei im Ticket-Online-Shop (Klick zum Shop), in allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der ESVK-Geschäftsstelle und ab 90. Minuten vor Spielbeginn auch an den Abendkassen erhältlich.

ESV Kaufbeuren gewinnt gegen die Bayreuth Tigers

Fünfter Sieg im sechsten Spiel - Für den ESV Kaufbeuren stand am frühen Sonntagabend ein Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers an. Am sechsten Spieltag fehlten den Jokern dabei weiterhin Fabian Koziol und Yannik Burghart verletzungsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Tor für die Tigers in der dritten Minute

Das Spiel war zu Beginn sehr ausgeglichen und der erste Treffer für die Tigers fiel ein wenig aus dem Nichts in der dritten Spielminute. Travis Ewanyk brachte die Scheibe aus dem Slot heraus, mit dem Rücken zum Tor stehend, auf selbiges und die Scheibe rutschte, für Daniel Fießinger im Kasten des ESVK wohl nicht zu sehen, zum frühen 1:0 Führungstreffer für die Oberfranken über die Linie. Die Joker hätten Sekunden später schon ausgleichen können, aber Jacob Lagacé und Sebastian Gorcik im Nachschuss, scheiterten an Olafr Schmidt im Tor der Tigers. In der Folge hatten die Wagnerstädter etwas mehr vom Spiel, ohne allerdings die ganz großen Chancen zu bekommen. In der zehnten Minute verzog Daniel Bindels mit einen harten Schuss, direkt nach einem gewonnen Bully knapp. Auf der Gegenseite hatte Tobias Echtler nach einer schönen Kombination den Ausgleich auf den Schläger, er wurde dabei aber von Sami Blomqvist in letzter Sekunde mit einem Haken gehindert und die Allgäuer hatten im Powerplay die Chance auf einen ersten Treffer. Das Überzahlspiel brachte dann aber leider nichts ein, einzig ein gefährlicher Direktschuss von Alex Thiel stand dabei auf dem Chancenzettel der Rotgelben.

Schweiger und Thomas auf der Strafbank

In der 14. Spielminute hatten die Joker dann erneut ein Überzahlspiel und nutzten dieses dann auch zum Ausgleich. Wie schon im ersten Powerplay wurde Alex Thiel gesucht und dieses Mal hämmerte der Defender die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum 1:1 in die Maschen. Keine Minute später hatte Nico Appendino, nach einer tollen Kombination der dritten Sturmformation um Jere Laaksonen, die Joker sogar in Führung bringen können. Olfr Schmidt im Tor der Tigers aber parierte stark. In der 16. und 17. Spielminute mussten mit Markus Schweiger und Florian Thomas gleich zwei Kaufbeurer auf die Strafbank und die Bayreuther hatten über eine Minute lang ein fünf gegen drei Powerplay. Der ESVK aber verteidigte die doppelte Unterzahl gut und Daniel Fießinger konnte sich dazu mit einem starken Fanghandsave gegen Sami Blomqvist auszeichnen. Kurz vor der ersten Pausensirene hatten die Joker dann noch eine gute Chance. Zuerst scheiterte Johannes Krauss mit zwei Schüssen an Olafr Schmidt und auch John Lammers konnte im Nachsetzen die Scheibe nicht im Tor unterbringen. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.

Joker im zweiten Drittel in der Überzahl

Das zweite Drittel begann die ersten Minuten mit vier gegen vier Feldspieler, da zum Ende des ersten Abschnittes noch gegen beiden Mannschaften eine Strafe ausgesprochen wurde. Die Joker kamen dann, als beide Mannschaften gerade wieder komplett waren, noch in den Genuss eines Überzahlspiels und als John Lammers im Aufbauspiel nur mit einem Beinstellen gestoppt werden konnte, musste auch noch ein zweiter Bayreuther Spieler auf die Strafbank. Das doppelte Powerplay nutzten die Joker dann bereits nach 17 Sekunden und trafen zum 1:2. Tyler Spurgeon stand nach einem abgefälschten Pass goldrichtig und konnte gegen den machtlosen Olafr Schmidt einschieben. Gespielt waren 23 Minuten. Das anschließende fünf gegen vier Überzahlspiel der Allgäuer war sehr gefällig. Auffällig war dabei, dass Markus Lillich gleich drei mal gefährlich zum Abschluss kam. Ein Treffer sollte aber leider nicht mehr gelingen. Der ESVK hatte das Spiel in der Folge eigentlich gut unter Kontrolle, kassierte dann nach 30 Minuten aber doch den Ausgleichstreffer. Dabei ließen sich die Joker etwas unglücklich auskontern. Ville Järveläinen konnte bei einer zwei auf eins Situation Christian Kretschmann vor dem Tor freispielen und dieser traf mit einem trockenen Schuss in das linke obere Toreck zum 2:2. Die nächste dicke Chance hatten dann erneut die Oberfranken. Ville Järveläinen setzte zu einen Sololauf an und Daniel Fießinger konnte den Torerfolg des Finnen gerade noch verhindern. Die Joker hatten im Anschluss an die Chance der Tigers selber eine gute Druckphase. Sebastian Gorcik und Jacob Lagacé hatten zwei dicke Möglichkeiten den ESVK wieder in Front zu bringen. Vor der zweiten Pause hatten beide Mannschaft dann je noch einen guten Torabschluss. Auf Seiten der Tigers scheiterte Petteri Nikkilä an Daniel Fießinger sowie auf Seiten der Joker Jere Laaksonen an Olafr Schmdit und so blieb es zur zweiten Pause beim Spielstand von 2:2.

Joker kontrollieren Schlussabschnitt

Im Schlussabschnitt zeigte sich der ESVK wieder von seiner ganz starken Seite. Die Mannschaft von Trainer Marko Raita schaffte es mit einer Leistungssteigerung, die schon im zweiten Drittel zu erkennen war, die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. In der 44. Spielminute hätten die Wertachstädter dann schon in Führung gehen können, aber ein Schuss von Alex Thiel landete, wohl leicht abgefälscht, nur an der Latte. Im Gegenzug hatte dann Paul Fabian eine gute Möglichkeit für die Tigers, doch Daniel Fießinger parierte stark. Großchancen blieben dann aber bis zur 53. Spielminute aus, ehe Nico Appendino mit einem gefährlichen Schuss eine ganz starke Phase der Allgäuer einläutete. Zuerst hatte Markus Lillich eine gute Einschussmöglichkeit, scheiterte jedoch an Olafr Schmidt. Die Scheibe kam aus der Chance von Markus Lillich heraus erneut vor das Gehäuse der Oberfranken und Joey Lewis konnte bei seinem Torabschluss im Slot stehend nur regelwidrig gestoppt werden. Der ESVK blieb dabei aber in Scheibenbesitz, beruhigte das Spiel und baute mit einem Mann mehr auf dem Eis das Spiel aus der eigenen Zone neu auf. Der heute sehr auffällige John Lammers legte die Scheibe dann kurz vor der Zone der Tigers in den Lauf von Max Oswald und dieser traf mit einem trockenen und halbhohen Schuss zum 2:3 für die Allgäuer. Fortan ließen die Kaufbeurer die Bayreuther, die natürlich nun versuchten schnellstmöglich wieder den Ausgleich herzustellen, eigentlich gar nicht mehr zu Entfaltung kommen. Dabei half auf nicht, dass die Tigers gut zwei Minuten vor dem Ende ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen. Der ESVK verteidigte stark und Daniel Fießinger hielt das was auf seinen Kasten kam. So sicherten sich die Joker Dank hervorragender Special-Teams in Über- und Unterzahl sowie einer wiederum sehr geschlossenen Mannschaftsleistung, den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel.

EV Füssen verliert gegen den HC Landsberg und den EC Peiting

Fehlstart zum Saisonauftakt - Der EVF hat einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Zwei starke Drittel und ein völlig verkorkster Schlussabschnitt bedeuteten eine 2:5-Niederlage (2:0, 0:0, 0:5) in Landsberg. Drei Gegentreffer innerhalb von zweieinhalb Minuten drehten das Spiel, der Gastgeber legte auch noch ein Überzahltor und einen Treffer ins leere Tor nach. Dass das Momentum inklusive Scheibenglück in diesem letzten Drittel bei den Gastgebern lag zeigen auch die beiden Pfostentreffer der Füssener, als man auf den Anschluss drängte.

Fehlerfreie Defensive im Anfangsdrittel

Ein richtig gutes Anfangsdrittel spielte der EVF, agierte defensiv praktisch fehlerfrei. Zu Chancen kamen die Gastgeber eigentlich nur bei zwei Überzahlspielen, spätestens bei Benedikt Hötzinger war aber Ende. Das war auch der große Unterschied zum EVF, der seine ersten beiden Powerplays durch Leon Dalldush und Maximilian Dropmann perfekt zum 0:2 nutzte. Beim dritten Überzahlspiel wäre Dalldush sogar fast der dritte Treffer gelungen. Auch im mittleren Abschnitt hielten die Schwarz-Gelben den Gegner auf Distanz und damit aus gefährlichen Schusspositionen. Zur Spielhälfte lag bei einer Füssener Druckphase erneut das dritte Tor in der Luft, die Stürmer scheiterten jedoch knapp. Erst in der 38. Minute hatte der HCL eine starke Chance, Hötzinger hielt überragend. Auf der anderen Seite blieb Torhüter Güßbacher gegen Seppänen Sieger. Ohne weiteren Treffer ging es in die Pause. Dass der EVF seine Chancen zum dritten Tor nicht genutzt hat rächte sich in den letzten zwanzig Minuten bitter. Erst hielt Hötzinger noch gegen Carciola und war auch in Unterzahl nicht zu überwinden. Dann brachte ein Konter nach langem Pass durch Steven Ipri doch den Anschlusstreffer. Nur 24 Sekunden später traf Adriano Carciola per Bauerntrick zum Ausgleich. Janne Kujala nahm zwar sofort eine Auszeit, doch zwei Zeigerumdrehungen später liefen die Füssener in einen zweiten Konter von Ipri, den dieser wieder zum 3:2 abschloss. Danach drängte der EVF auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals. Auf der anderen Seite legte Carciola in Überzahl per Winkelschuss seinen zweiten Treffer nach. Das war natürlich die Vorentscheidung, zumal Füssen einfach kein Glück mehr hatte. Im Powerplay setzte Neudecker die Scheibe an die Latte, Straub traf kurz darauf den Pfosten, ein Abpraller fand vor dem offenen Tor keinen Abnehmer. Es sollte aber nicht mehr sein, bei gezogenem Torhüter traf Riley Stadel fast über die gesamte Eisfläche zum Endstand.

Ausgeglichenes Heimspiel gegen Peiting

Ein insgesamt ausgeglichenes Spiel haben die Gäste aus Peiting am Sonntag in der Schlussphase mit 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) für sich entschieden. Wie schon am Freitag konnte der EVF eine Führung nach zwei Spieldritteln nicht ins Ziel bringen und unterlag am Ende unglücklich. An der eigenen Torausbeute gilt es in den kommenden beiden Heimpartien gegen Passau (Dienstag, 19.30 Uhr) und Höchstadt (Freitag, 19.30 Uhr) auf jeden Fall zu arbeiten. Starke Torhüterleistungen bei einer großen Anzahl an Chancen auf beiden Seiten, 0:0 endete das Startdrittel im Nachbarschaftsduell mit dem EC Peiting. Die Füssener waren dabei der Führung näher als die Gäste. Das verdiente 1:0 erzielte dann Janne Seppänen zu Beginn des mittleren Abschnitts. Allerdings hielt der Vorsprung nicht lange, ein schlimmer Abwehrfehler brachte den Gästen den Ausgleich. Maximilian Dropmann konnte zwar in Überzahl zu erneuten Führung abstauben, allerdings vergaben die Schwarz-Gelben auch in Person von Leon Dalldush die Riesenmöglichkeit zum 3:1. Wie schon in Landsberg sollte sich das rächen. Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen brachten den EVF im Schlussdrittel in Bedrängnis. Zwei kurz aufeinander folgende Strafzeiten wurden überstanden, danach konnte ein Peitinger aber nahezu unbedrängt den Ausgleich erzielen. Zimmermann hatte nach schöner Einzelleistung die erneute Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Hechenrieder. Als die Füssener Abwehr wieder nicht ganz im Bilde war markierten dagegen die Gäste den Siegtreffer. Alle Bemühungen des EVF auf den Ausgleich inklusive Ziehen des Torhüters blieben in der Schlussphase erfolglos. Der Fehlstart war perfekt. (MiL)

A-Klasse Allgäu 1: Bittere Heimniederlage für den SV Frechenrieden

Fußball-Bildergalerie - Am Sonntag hat der SV Frechenrieden im Heimspiel gegen den FC Hawangen verloren. Hawangen, die seit fünf Spielen ungeschlagen waren, siegte mit einem deutlichen 1:5.

ESV Kaufbeuren unterliegt Krefeld Pinguinen mit 2:3

Joker verlieren - Einhundertzwanzig schwarze Sekunden im ersten Drittel, in denen man gleich drei Gegentore kassierte, brachten den ESV Kaufbeuren am Freitagabend im Spiel gegen den DEL-Absteiger Krefeld Pinguine auf die Verliererstraße. Die Joker, die ansonsten ein durchaus gutes, vielleicht sogar das beste Spiel der jungen Saison zeigten, sich zurückkämpften und zudem zahlreiche Chancen auf mindestens den Ausgleich verdient gehabt hatten, verloren am Ende vor 2.444 Zuschauern knapp mit 2:3 den Kürzeren.

Beide Mannschaften mit vollem Lineup

Die, freilich wenig aussagekräftige, Tabellensituation nach vier Spieltagen erlaubte es sogar, diese Spielansetzung, die es seit der Saison 1996/97 nicht mehr gegeben hatte, als Spitzenspiel der DEL2 zu betiteln. Beide Mannschaften konnten das Spiel mit einem vollen Lineup beginnen, im Tor starteten mit Maxi Meier und Hendrik Hane zwei Torhüter, die beide in dieser Saison noch nicht hinter sich greifen mussten.

1. Drittel: Krefeld macht 3 Tore!

Die Teams kamen gut in die Begegnung hinein, wobei der ESVK sich zu Beginn leichte Vorteile erarbeiten konnte, was sich aber nicht mit größeren Torchancen bezahlt machte. In der siebten Minute hatten die Krefelder die erste ganz große Torgelegenheit in diesem Spiel, beim Alleingang von Mike Fischer reagierte Maxi Meier jedoch glänzend. Kurz darauf war der Kaufbeurer Goalie allerdings machtlos, als in der neunten Spielminute Nikita Krymskiy einen zwei auf eins Konter abschließen konnte. Beinahe genau eine Zeigerumdrehung später konnte sich Justin van der Ven hinter dem Kaufbeurer Tor die Scheibe erobern und den heranstürmenden Leon Niederberger bedienen, der den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Tor unterbringen konnte. Doch damit noch nicht genug, denn nur weitere 57 Sekunden später, inzwischen wurde Spielminute elf notiert, erhöhte der langjährige DEL- und ehemalige Nationalspieler Marcel Müller, ziemlich freistehend, auf 0:3. Marko Raita reagierte mit einer Auszeit, wodurch die Joker in der Folge wieder besser zu ihrem Spiel fanden. Tobias Echtler (18. Minute) und Tyler Spurgeon (19. Minute) hätten die Chancen gehabt, noch vor der ersten Pause ihre Mannschaft mit einem Tor ins Spiel zu bringen, scheiterten jedoch an der Krefelder Abwehr bzw. an Hane.

2. Drittel: Joker holen auf!

Der Mittelabschnitt erlebte seine ersten Highlights nach etwa fünf gespielten Minuten als nach einer Strafe gegen Tobias Echtler zum ersten Mal an diesem Abend die Special Teams aufs Eis durften. Doch nicht die Gäste aus Krefeld waren es, die diese Situation für sich nutzen konnte, sondern der ESVK: in der 28. Minute konnten sich die Joker aus der Umklammerung der Powerplay-Formation der Pinguine befreien und kamen in Person von John Lammers und Spurgeon in den Genuss eines zwei auf eins Konters. Ersterer bediente seinen Kapitän mustergültig, sodass Spurgeon den Krefelder Torwart erstmals bezwingen konnte. Anderthalb Minten später brachte Tomas Schmidt die erdgas schwaben arena vollends zum Beben, als er bei angezeigter Strafe freistehend vor dem Tor Hane mit einem Rückhandschuss in den Winkel bezwingen konnte. Nun schienen die Gäste verunsichert und behalfen sich mit einer Auszeit. In der 36. Minute hatten Lammers sogar den Ausgleich auf dem Schläger, sein harter Schuss landete aber am Torgestänge.

3. Drittel: Krefeld rettet den Vorsprung

Im Schlussabschnitt schien das Spiel mehr und mehr zu Gunsten der Kaufbeurer zu entwickeln, da die Joker die Spielkontrolle immer mehr in die Hand nahmen. Die Belohnung dafür gab es in Form von mehreren guten Torchancen, es fehlte aber schlussendlich immer ein wenig Genauigkeit und hier und da auch das Scheibenglück. Am turbulentesten war hier die 43. Minute: erste fälschte Joey Lewis einen Schuss von der blauen Linie direkt an die Querlatte ab, kurz darauf scheiterte Markus Lillich freistehend an Hane. In der 47. Minute war es ebenfalls Lillich, der aus guter Schussposition das Tor verfehlte. In der Schlussphase hielten die Krefelder ihre Offensivbemühungen auf ein Minimum zurück, was die Räume für die Joker in deren Offensive nicht unbedingt öffnete. Der Kaufbeurer gaben sich aber nicht geschlagen, fighteten weiter um jeden Puck und brachten den DEL-Absteiger immer wieder in arge Nöte. Mit all ihrer Routine konnten die Gäste aus Krefeld das Spiel aber über die Zeit bringen, der ESVK stand am Ende erstmals in dieser Saison mit leeren Händen da.